Schwarzweiss

10 Jan

Die Freuden des Lebens liegen manchmal verborgen
Unter Tonnen begraben, bestückt mit Sorgen
Die Freuden des Lebens sind manchmal verschwunden
Um sie herum ein dunkles Netz gewunden

Träume, vor der Sonne versteckt, huschende Ratten
Träume, in den Tiefen der Nacht, umgeben von Schatten
Scherben, scharfe Kanten, du blutest rotes Leben
renn‘ so schnell du kannst, deine Träume sind vergeben.

Es ist als schwebst du hilflos unter Wasser
Die Luft wird knapp, die Seele immer nasser
Das Licht scheint an der Oberfläche, unerreichbar fern
Und dennoch hast du das Leben so unglaublich gern.

Deshalb jagst du die Schattengedanken hinfort
Kämpfst dich zurück ins Leben, Wort um Wort
Schreibst deine Gedanken auf, Musik in den Ohren
Die Schattengedanken können dir nicht mehr drohen.

Lächeln.
Lachen.
Kopfschütteln.
Noch mehr Lachen.

Schon liegen die Freuden des Lebens wieder vor deinen Füssen
Sie waren nur kurz fort, lassen freundlich grüssen.
„Was warst du bloss so verzweifelt“ fragen sie dich
Wir lassen dich doch niemals einfach so im Stich

Trockne deine nasse Seele, lass sie wärmen
Von der warmen Sonne umschwärmen
Auch deine Träume waren nie versunken
Vielleicht nur ein wenig von deiner Traurigkeit betrunken.

Das Leben besteht aus Bergen und Tälern
Du solltest es durch Nichts und Niemanden schmälern
Das Leben besteht aus Tag und Nacht, das sag ich dir.
Ich sag es nicht nur dir, ich sag es auch mir.

Heute geschrieben aus einer Laune heraus. Weil vieles so ist, wie ich es gerade nicht will… Und mein Leben doch trotzdem so viel Schönes birgt. Lachen ist die beste Medizin.

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