Vom Träumen und Suchen

27 Nov

Das letzte Mal, als ich auf Reisen ging, hab ich von einer meiner Arbeitskolleginnen ein Gedicht gekriegt, das mich sehr berührt hat. Heute ist es mir wieder in den Sinn gekommen, während ich über meine Träume und Wünsche nachgedacht hab. Zusätzlich ist das Fernweh stark, meine Gedanken sind ständig woanders als hier, wo ich bin und wo mein Fokus auch liegen sollte…

Von Isolde Kunz:

Über ein Glück, das Du flüchtig besessen,
tröstet Erinnern, tröstet Vergessen,
tröstet die alles heilende Zeit.
Aber die Träume, die nie errungen,
nie vergessen, nie bezwungen,
nimmer verlässt Dir ihr sehnendes Leid.

Und da sind mir, wieder mal in der sonnigen Mittagspause, ein paar Worte eingefallen.

Ich.
Zürich.
Die Schweiz.
Europa.
Die Welt.
Das Universum.
Unendlichkeit.

Ich.
Klein.
Winzig.

Und doch ich.
Auf der Suche.
Nach mir.

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